Oberbieber hat die engste Preisspanne unter den Neuwieder Stadtteilen. Häuser liegen zwischen 162.400 und 549.000 Euro. Ein Markt ohne Ausreißer nach oben und ohne einfache Wohnlage.
Der Marktbericht der Sparkasse Neuwied (Immobilienmarkt 2024) weist für jeden Stadtteil eine Preisspanne aus. Oberbieber fällt dabei durch seine Geschlossenheit auf:
| Stadtteil | Häuser, Gesamtpreis | Wohnungen je m² |
|---|---|---|
| StadtteilHeddesdorf, Innenstadt | Häuser, Gesamtpreis124.800 bis 750.000 € | Wohnungen je m²1.310 bis 2.950 € |
| StadtteilNiederbieber und angrenzend | Häuser, Gesamtpreis97.200 bis 498.000 € | Wohnungen je m²1.810 bis 3.100 € |
| StadtteilFeldkirchen, Irlich | Häuser, Gesamtpreis150.800 bis 750.000 € | Wohnungen je m²1.310 bis 2.740 € |
| StadtteilOberbieber | Häuser, Gesamtpreis162.400 bis 549.000 € | Wohnungen je m²1.910 bis 2.590 € |
| StadtteilHeimbach-Weis und angrenzend | Häuser, Gesamtpreis130.000 bis 649.000 € | Wohnungen je m²1.680 bis 2.940 € |
Sparkasse Neuwied, Immobilienmarkt 2024. Oberbieber hat sowohl den höchsten unteren Wert als auch den niedrigsten oberen Wert bei Wohnungen.
Der Bericht ordnet jeden Stadtteil in bis zu fünf Wohnlagen ein, von einfach bis Top. Für Oberbieber weist er weder eine einfache noch eine Top-Wohnlage aus. Der Stadtteil besteht aus mittleren, guten und sehr guten Lagen.
Für Käufer heißt das zweierlei. Es gibt keine besonders günstigen Einstiegslagen, aber auch keine Ausreißer nach oben, die den Durchschnitt verzerren. Wer eine Immobilie im untersten Preissegment sucht, wird eher in anderen Teilen des Kreises fündig.
Eine enge Preisspanne ist für die Bewertung durch die Bank ein Vorteil. Der Beleihungswert wird unter anderem über Vergleichsfälle ermittelt, und je ähnlicher die verkauften Objekte im Stadtteil sind, desto belastbarer ist dieser Wert.
In Teilmärkten mit sehr weiter Spanne fällt der Sicherheitsabschlag dagegen tendenziell höher aus, weil ein einzelner Verkaufsfall wenig aussagt. Das ist einer der Gründe, warum zwei Objekte mit demselben Kaufpreis unterschiedliche Beleihungsausläufe ergeben können.
Die günstigste Flächenklasse im günstigsten Koblenzer Teilmarkt, Kesselheim, kostet 2.220 Euro je Quadratmeter (Sparkasse Koblenz, 2026). Der obere Wert in Oberbieber liegt mit 2.590 Euro darüber, der untere mit 1.910 Euro darunter.
Der Preisunterschied zwischen den beiden Städten ist damit kleiner, als viele erwarten. Wichtig bleibt die Einschränkung: Es sind zwei Berichte mit zwei Jahren Abstand und unterschiedlicher Systematik. Die Aussage taugt für die Größenordnung, nicht für den Einzelfall.
Das Baujahr im Exposé beschreibt nur die Errichtung. Für Wert und Finanzierung zählt der Sanierungsstand.
Keiner dieser Punkte ist ein Ausschlusskriterium. Sie gehören in die Kalkulation, bevor der Notartermin steht, nicht danach.
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BaufinanzierungDieser Beitrag gibt allgemeine Hinweise und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Rechtsstand ist der . Für steuerliche Fragen ziehen Sie bitte zusätzlich einen Steuerberater hinzu.
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