Kauf & Notar 12 Begriffe
Kredit & Zins 20 Begriffe
- Annuitätendarlehen
- Bauspardarlehen
- Bereitstellungszinsen
- Disagio
- Effektivzins
- Endfälliges Darlehen
- Modernisierungskredit
- Nachrangdarlehen
- Sollzins
- Sollzinsbindung
- Sondertilgung
- Teilauszahlungszuschlag
- Tilgung
- Tilgungsplan
- Tilgungssatzwechsel
- Variables Darlehen
- Volltilgerdarlehen
- Widerrufsrecht
- Zinscap (Cap-Darlehen)
- Zwischenfinanzierung
Bankprüfung 16 Begriffe
Grundbuch & Sicherheit 15 Begriffe
Förderung 9 Begriffe
Anschluss & Umschuldung 9 Begriffe
Kapitalanlage & Rendite 22 Begriffe
- Aufteilung (Aufteilerobjekt)
- Bewirtschaftungskosten
- Bodenrichtwert
- Cashflow
- Eigenkapitalrendite
- Indexmiete
- Kappungsgrenze
- Kaufpreisfaktor
- Leverage-Effekt
- Liegenschaftszins
- Mietausfallwagnis
- Mietkaution
- Mietpreisbremse
- Mietrendite
- Modernisierungsumlage
- Nettokaltmiete
- Ortsübliche Vergleichsmiete
- Reinertrag
- Restnutzungsdauer
- Rohertrag
- Staffelmiete
- Umlagefähige Nebenkosten
Steuern & AfA 17 Begriffe
- AfA (Abschreibung)
- Anschaffungsnahe Herstellungskosten
- Degressive AfA
- Denkmal-AfA
- Drei-Objekt-Grenze
- Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
- Erhaltungsaufwand
- Erweiterte Gewerbesteuerkürzung
- Grundsteuer
- Immobilien-GmbH
- Kaufpreisaufteilung
- Schuldzinsenabzug
- Sonder-AfA für Mietwohnungsneubau
- Spekulationsfrist
- Umsatzsteueroption
- Verbilligte Vermietung
- Werbungskosten bei Vermietung
Eigentum & WEG 18 Begriffe
- Abgeschlossenheitsbescheinigung
- Aufteilungsplan
- Beschluss-Sammlung
- Eigentümerversammlung
- Gemeinschaftseigentum
- Gemeinschaftsordnung
- Hausgeld
- Instandhaltungsrücklage (Erhaltungsrücklage)
- Jahresabrechnung
- Miteigentumsanteil
- Sondereigentum
- Sondernutzungsrecht
- Sonderumlage
- Teileigentum
- Teilungserklärung
- Verwalterzustimmung
- WEG-Verwalter
- Wirtschaftsplan
Rechte, Lasten & Erbe 13 Begriffe
Alle Begriffe von A bis Z
A
- Abgeschlossenheitsbescheinigung Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist die Bestätigung der Baubehörde, dass die Wohnungen oder Räume eines Hauses in sich abgeschlossen sind.
- Abtretung Bei einer Abtretung überträgt ein Gläubiger eine Forderung durch Vertrag auf einen anderen.
- AfA (Abschreibung) Die AfA ist die steuerliche Absetzung für Abnutzung: Sie verteilt die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Gebäudes über viele Jahre als Aufwand.
- Annuitätendarlehen Ein Annuitätendarlehen ist ein Darlehen mit gleichbleibender Rate, die aus einem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil besteht.
- Anschaffungsnahe Herstellungskosten Anschaffungsnahe Herstellungskosten sind Instandsetzungs- und Modernisierungskosten, die innerhalb von drei Jahren nach dem Kauf eines Gebäudes anfallen und ohne Umsatzsteuer mehr als 15 % der Anschaffungskosten betragen.
- Anschlussfinanzierung Eine Anschlussfinanzierung ist die Weiterfinanzierung der Restschuld nach Ende der Sollzinsbindung.
- Auflassungsvormerkung Die Auflassungsvormerkung ist ein Eintrag in Abteilung II des Grundbuchs, der den Anspruch des Käufers auf Übertragung des Eigentums sichert.
- Aufteilung (Aufteilerobjekt) Bei der Aufteilung wird ein Mehrfamilienhaus in einzelne Eigentumswohnungen geteilt, die danach einzeln verkauft werden.
- Aufteilungsplan Der Aufteilungsplan ist eine Bauzeichnung, die zeigt, welche Räume zu welchem Sondereigentum gehören und was Gemeinschaftseigentum bleibt.
B
- Baulast Die Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung des Grundstückseigentümers gegenüber der Bauaufsichtsbehörde zu einem Tun, Dulden oder Unterlassen.
- Bauspardarlehen Das Bauspardarlehen ist das Darlehen, das ein Bausparer nach der Zuteilung von der Bausparkasse erhält.
- Bausparvertrag Ein Bausparvertrag ist ein Vertrag mit einer Bausparkasse: Sie sparen zuerst einen Teil der Bausparsumme an und haben danach Anspruch auf ein Bauspardarlehen.
- Bauträgervertrag Ein Bauträgervertrag verpflichtet den Unternehmer, ein Haus oder eine Wohnung zu errichten und Ihnen zugleich das Grundstückseigentum zu übertragen (§ 650u BGB).
- Belastungsvollmacht Die Belastungsvollmacht ist die Vollmacht des Verkäufers an den Käufer, das Grundstück schon vor dem Eigentumswechsel mit einer Grundschuld zu belasten.
- Beleihungsauslauf Der Beleihungsauslauf ist das Verhältnis von Darlehen zu Beleihungswert, ausgedrückt in Prozent.
- Beleihungswert Der Beleihungswert ist der Wert, den eine Immobilie nach Einschätzung der Bank während der gesamten Darlehenslaufzeit voraussichtlich jederzeit bei einem Verkauf erzielen würde.
- Bereitstellungszinsen Bereitstellungszinsen sind ein Entgelt für den Teil eines zugesagten Darlehens, den der Kunde noch nicht abgerufen hat.
- Beschluss-Sammlung Die Beschluss-Sammlung ist eine fortlaufende Liste aller Beschlüsse und gerichtlichen Entscheidungen einer Eigentümergemeinschaft.
- Bewirtschaftungskosten Bewirtschaftungskosten sind die laufenden Kosten eines vermieteten Objekts, die nicht durch Umlagen gedeckt sind: Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfallwagnis.
- Bodenrichtwert Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert für Grund und Boden in einer Richtwertzone, ausgedrückt in Euro je Quadratmeter.
- Bonität Bonität ist die Fähigkeit und Bereitschaft eines Kreditnehmers, seine Schulden vollständig und pünktlich zurückzuzahlen.
- Bürgschaft Eine Bürgschaft ist die Verpflichtung eines Dritten gegenüber der Bank, für die Schuld des Darlehensnehmers einzustehen.
C
- Cashflow Der Cashflow ist das Geld, das einer vermieteten Immobilie im Jahr tatsächlich bleibt: Miete minus Rate minus nicht umlegbare Kosten.
D
- Darlehensübernahme Bei der Darlehensübernahme tritt der Käufer an die Stelle des Verkäufers als Schuldner des bestehenden Darlehens.
- Degressive AfA Die degressive AfA ist eine fallende Gebäudeabschreibung von 5 % des jeweiligen Restwerts pro Jahr für neue Wohngebäude.
- Denkmal-AfA Die Denkmal-AfA nach § 7i EStG erlaubt erhöhte Absetzungen für Sanierungskosten an Baudenkmalen: 9 % in acht Jahren, danach 7 % in vier Jahren.
- Disagio Das Disagio, auch Damnum genannt, ist ein Abschlag bei der Auszahlung eines Darlehens: Die Bank zahlt weniger aus, als zurückzuzahlen ist.
- Drei-Objekt-Grenze Die Drei-Objekt-Grenze ist ein Indiz der Finanzverwaltung für gewerblichen Grundstückshandel: Wer innerhalb von fünf Jahren mehr als drei Objekte veräußert, handelt grundsätzlich gewerblich.
E
- Effektivzins Der Effektivzins drückt die Gesamtkosten eines Verbraucherdarlehens als jährlichen Prozentsatz des Nettodarlehensbetrags aus.
- Effizienzhaus Ein Effizienzhaus ist ein Gebäude, dessen Energiebedarf einen festgelegten Anteil eines Referenzgebäudes nicht überschreitet.
- Eigenkapital Eigenkapital sind die eigenen Mittel, die ein Käufer in die Finanzierung einbringt, etwa Guthaben, Bausparverträge, Wertpapiere oder ein bereits bezahltes Grundstück.
- Eigenkapitalrendite Die Eigenkapitalrendite setzt den jährlichen Überschuss einer Immobilie ins Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital.
- Eigentümerversammlung Die Eigentümerversammlung ist das Gremium, in dem die Wohnungseigentümer per Beschluss über die Verwaltung des gemeinsamen Eigentums entscheiden.
- Einkommensnachweis Ein Einkommensnachweis ist jedes Dokument, das Ihre laufenden Einnahmen belegt, etwa Gehaltsabrechnung, Steuerbescheid oder Mietvertrag.
- Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sind nach § 21 EStG der steuerliche Überschuss aus Mieteinnahmen abzüglich Werbungskosten, erklärt in der Anlage V.
- Endfälliges Darlehen Ein endfälliges Darlehen wird während der Laufzeit nicht getilgt: Sie zahlen nur Zinsen und geben die gesamte Darlehenssumme am Ende in einem Betrag zurück.
- Erbbaurecht Das Erbbaurecht ist das veräußerliche und vererbliche Recht, auf oder unter einem fremden Grundstück ein Bauwerk zu haben.
- Erbbauzins Der Erbbauzins ist das laufende Entgelt, das der Erbbauberechtigte dem Grundstückseigentümer für das Erbbaurecht zahlt.
- Erbengemeinschaft Eine Erbengemeinschaft entsteht, wenn mehrere Erben gemeinsam den Nachlass erhalten.
- Erbschaftsteuer Erbschaftsteuer ist die Steuer auf den Vermögenszuwachs durch Erbfall.
- Erhaltungsaufwand Erhaltungsaufwand sind Kosten, die ein Gebäude in seinem bisherigen Zustand erhalten, etwa Reparaturen oder Instandsetzung.
- Ertragswertverfahren Das Ertragswertverfahren leitet den Wert einer Immobilie aus den Erträgen ab, die sie am Markt nachhaltig erzielt.
- Erweiterte Gewerbesteuerkürzung Die erweiterte Gewerbesteuerkürzung nach § 9 Nr.
F
- Finanzierungsbestätigung Eine Finanzierungsbestätigung ist ein Schreiben, das die grundsätzliche Finanzierbarkeit eines Kaufs bis zu einer bestimmten Höhe bestätigt.
- Forward-Darlehen Ein Forward-Darlehen ist ein Darlehen, das heute abgeschlossen wird, aber erst zu einem späteren Termin ausgezahlt wird, meist zum Ende der laufenden Zinsbindung.
G
- Gemeinschaftseigentum Gemeinschaftseigentum ist alles am Grundstück und Gebäude, was nicht einzelnen Eigentümern als Sondereigentum zugeordnet ist.
- Gemeinschaftsordnung Die Gemeinschaftsordnung ist die Gesamtheit der Vereinbarungen, mit denen die Wohnungseigentümer vom Gesetz abweichende Regeln für ihr Zusammenleben treffen.
- Gesamtgrundschuld Die Gesamtgrundschuld belastet mehrere Grundstücke oder Wohnungen gleichzeitig für denselben Betrag.
- Grundbuch Das Grundbuch ist ein öffentliches Register beim Amtsgericht, in dem für jedes Grundstück Eigentum, Lasten und Grundpfandrechte verzeichnet sind.
- Grundbuchauszug Der Grundbuchauszug ist eine Abschrift des Grundbuchblatts mit Bestandsverzeichnis und drei Abteilungen.
- Grunddienstbarkeit Die Grunddienstbarkeit belastet ein Grundstück zugunsten des jeweiligen Eigentümers eines anderen Grundstücks (§ 1018 BGB).
- Grunderwerbsteuer Die Grunderwerbsteuer ist eine Landessteuer, die beim Kauf eines Grundstücks oder einer Wohnung auf den Wert der Gegenleistung erhoben wird.
- Grundpfandrecht Ein Grundpfandrecht belastet ein Grundstück so, dass der Berechtigte eine Geldsumme aus dem Grundstück erhält, wenn der Schuldner nicht zahlt.
- Grundschuld Die Grundschuld ist ein Pfandrecht an einem Grundstück, das dem Gläubiger erlaubt, eine bestimmte Geldsumme aus dem Grundstück zu verlangen.
- Grundsteuer Die Grundsteuer ist eine jährliche Steuer auf Grundbesitz, deren Aufkommen den Gemeinden zusteht.
H
- Hausgeld Das Hausgeld ist der monatliche Vorschuss, den jeder Wohnungseigentümer an die Gemeinschaft zahlt, damit diese Betriebskosten, Verwaltung, Instandhaltung und Rücklage bezahlen kann.
- Haushaltsrechnung Die Haushaltsrechnung ist die Gegenüberstellung aller anerkannten Einnahmen und Ausgaben eines Haushalts, mit der die Bank prüft, ob die künftige Darlehensrate dauerhaft tragbar ist.
- Heimfall Der Heimfall verpflichtet den Erbbauberechtigten, das Erbbaurecht unter bestimmten Voraussetzungen auf den Grundstückseigentümer zu übertragen (§ 2 Nr.
- Hypothek Die Hypothek ist ein Grundpfandrecht, das ein bestimmtes Darlehen sichert und untrennbar mit ihm verbunden ist.
I
- Immobilien-GmbH Eine Immobilien-GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, die Immobilien hält und vermietet, ohne selbst zu handeln.
- Immobilienverrentung Immobilienverrentung heißt, den Wert des eigenen Hauses im Alter in laufendes Geld oder eine Einmalzahlung umzuwandeln, ohne auszuziehen.
- Indexmiete Eine Indexmiete ist eine Miete, die schriftlich an den Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland gekoppelt ist.
- Instandhaltungsrücklage (Erhaltungsrücklage) Die Erhaltungsrücklage, im Alltag Instandhaltungsrücklage genannt, ist das Geld, das die Eigentümergemeinschaft für spätere Reparaturen und Erneuerungen am Gemeinschaftseigentum ansammelt.
J
- Jahresabrechnung Die Jahresabrechnung stellt nach dem Kalenderjahr die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben der Eigentümergemeinschaft dem Wirtschaftsplan gegenüber.
- Jung kauft Alt Jung kauft Alt ist die gängige Bezeichnung für das KfW-Programm Wohneigentum für Familien, Bestandserwerb (308).
K
- Kapitaldienstfähigkeit Kapitaldienstfähigkeit bedeutet, dass ein Kreditnehmer Zins und Tilgung aus seinen laufenden Einkünften dauerhaft leisten kann.
- Kappungsgrenze Die Kappungsgrenze begrenzt, um wie viel die Miete bei einer Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete innerhalb von drei Jahren steigen darf.
- Kaufnebenkosten Kaufnebenkosten sind alle Ausgaben beim Immobilienkauf, die zusätzlich zum Kaufpreis anfallen: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Maklerprovision.
- Kaufpreisaufteilung Die Kaufpreisaufteilung teilt den Kaufpreis einer bebauten Immobilie in einen Gebäudeanteil und einen Anteil für Grund und Boden.
- Kaufpreisfaktor Der Kaufpreisfaktor gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis beträgt.
- Kaufpreisfälligkeit Kaufpreisfälligkeit ist der Zeitpunkt, ab dem der Käufer den Kaufpreis zahlen muss.
- KfW-Darlehen Ein KfW-Darlehen ist ein Förderkredit der staatlichen Förderbank KfW, der nicht direkt, sondern über eine durchleitende Bank beantragt und ausgezahlt wird.
- Kreditwürdigkeitsprüfung Die Kreditwürdigkeitsprüfung ist die Pflicht der Bank, vor Vertragsschluss zu klären, ob Sie das Darlehen voraussichtlich vertragsgemäß zurückzahlen.
L
- Landesförderung Landesförderung sind Darlehen und Zuschüsse, die die Förderbanken der Bundesländer für Wohneigentum, Modernisierung oder Mietwohnungsbau vergeben.
- Leverage-Effekt Der Leverage-Effekt beschreibt den Hebel, den Fremdkapital auf die Rendite des Eigenkapitals ausübt.
- Liegenschaftszins Der Liegenschaftszins ist der Kapitalisierungszinssatz, mit dem der Ertragswert einer Immobilie berechnet wird.
- Löschungsbewilligung Die Löschungsbewilligung ist die Erklärung des Gläubigers, dass er der Löschung seiner Grundschuld im Grundbuch zustimmt.
M
- Maklerprovision Die Maklerprovision ist der Lohn des Maklers für den Nachweis oder die Vermittlung eines Kaufvertrags.
- Marktwert (Verkehrswert) Der Marktwert, im Gesetz Verkehrswert genannt, ist der Preis, der zum Stichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr ohne ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.
- Mietausfallwagnis Das Mietausfallwagnis ist ein pauschaler Abzug vom Rohertrag für Mietausfälle, Leerstand und Kosten der Rechtsverfolgung.
- Mietkauf Mietkauf bezeichnet eine Vereinbarung, bei der Sie ein Objekt zunächst mieten und es später zu einem vorab festgelegten Preis kaufen dürfen oder müssen.
- Mietkaution Die Mietkaution ist eine Sicherheit, die der Mieter dem Vermieter für Ansprüche aus dem Mietverhältnis leistet.
- Mietpreisbremse Die Mietpreisbremse begrenzt die Miete bei Neuvermietung in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt auf höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
- Mietrendite Die Mietrendite setzt die Mieteinnahmen eines Jahres ins Verhältnis zum Kaufpreis.
- Miteigentumsanteil Der Miteigentumsanteil ist der Bruchteil am gemeinsamen Grundstück und Gebäude, der mit dem Sondereigentum an einer Wohnung verbunden ist.
- Modernisierungskredit Ein Modernisierungskredit ist ein Darlehen für Umbau, Sanierung oder energetische Maßnahmen an einer bestehenden Immobilie.
- Modernisierungsumlage Die Modernisierungsumlage ist die Mieterhöhung, mit der ein Vermieter nach einer Modernisierung einen Teil der Kosten auf die Mieter überträgt.
N
- Nachrangdarlehen Ein Nachrangdarlehen ist ein Darlehen, dessen Rückzahlung im Verwertungs- oder Insolvenzfall erst nach anderen Gläubigern bedient wird.
- Nettokaltmiete Die Nettokaltmiete ist die vereinbarte Miete für die Überlassung der Wohnung, ohne Betriebskosten und ohne Heizkosten.
- Nießbrauch Der Nießbrauch ist das Recht, die Nutzungen einer Sache zu ziehen, bei einem Haus also zu wohnen oder die Mieten zu erhalten (§ 1030 BGB).
- Notaranderkonto Ein Notaranderkonto ist ein Treuhandkonto, auf dem der Notar den Kaufpreis verwahrt, bis alle vereinbarten Auszahlungsbedingungen erfüllt sind.
O
- Objektunterlagen Objektunterlagen sind alle Dokumente zur Immobilie, die die Bank für Wertermittlung und Sicherheitenprüfung braucht, etwa Exposé, Grundbuchauszug, Flurkarte, Grundrisse, Fotos und bei Wohnungen die Teilungserklärung.
- Ortsübliche Vergleichsmiete Die ortsübliche Vergleichsmiete ist der Betrag, der in einer Gemeinde für vergleichbaren Wohnraum üblicherweise gezahlt wird.
P
- Prolongation Eine Prolongation ist die Verlängerung eines Darlehens bei der bisherigen Bank nach Ende der Sollzinsbindung mit neuen Konditionen.
R
- Rangrücktritt Ein Rangrücktritt ist die Erklärung eines Berechtigten, dass sein Recht im Grundbuch hinter ein anderes Recht zurücktritt.
- Realkredit Ein Realkredit ist ein Darlehen, das durch ein Grundpfandrecht an einer Immobilie gesichert ist.
- Reallast Die Reallast belastet ein Grundstück so, dass daraus wiederkehrende Leistungen an eine berechtigte Person zu entrichten sind (§ 1105 BGB).
- Reinertrag Der Reinertrag ist der jährliche Rohertrag einer Immobilie abzüglich der Bewirtschaftungskosten.
- Restnutzungsdauer Die Restnutzungsdauer ist die Zeit, die ein Gebäude voraussichtlich noch wirtschaftlich genutzt werden kann.
- Restschuld Die Restschuld ist der Betrag, der von einem Darlehen zu einem bestimmten Zeitpunkt noch offen ist.
- Risikolebensversicherung Die Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall eine vereinbarte Summe und baut kein Kapital auf.
- Rohertrag Der Rohertrag ist der jährliche Ertrag, den ein Objekt bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung am Markt erzielen kann.
S
- Sachwertverfahren Das Sachwertverfahren ermittelt den Wert einer Immobilie aus dem Bodenwert und dem Wert der Gebäude und Außenanlagen.
- Schenkungsteuer Schenkungsteuer fällt an, wenn jemand zu Lebzeiten unentgeltlich etwas erhält, etwa ein Haus, und der Wert den persönlichen Freibetrag übersteigt.
- Schufa-Score Der Schufa-Score ist ein Wert, mit dem die Auskunftei Schufa die Wahrscheinlichkeit schätzt, dass eine Person ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllt.
- Schuldzinsenabzug Der Schuldzinsenabzug erlaubt Vermietern, Darlehenszinsen als Werbungskosten von den Mieteinnahmen abzuziehen, wenn die Zinsen mit der Vermietung in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen.
- Selbstauskunft Die Selbstauskunft ist das Formular, in dem Sie der Bank Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse darlegen: Einkommen, Ausgaben, Vermögen, Verbindlichkeiten und Haushalt.
- Sicherungszweckerklärung Die Sicherungszweckerklärung ist der Vertrag zwischen Sicherungsgeber und Bank, der festlegt, welche Forderungen eine Grundschuld absichert.
- Sollzins Der Sollzins ist der Preis, den die Bank für das Überlassen des Darlehens berechnet, bezogen auf die jeweilige Restschuld.
- Sollzinsbindung Die Sollzinsbindung ist der Zeitraum, für den der Sollzins im Darlehensvertrag fest vereinbart ist.
- Sonder-AfA für Mietwohnungsneubau Die Sonder-AfA nach § 7b EStG erlaubt bei neu gebauten Mietwohnungen zusätzlich zur normalen AfA bis zu 5 % jährlich über vier Jahre.
- Sondereigentum Sondereigentum ist das Alleineigentum an den Räumen einer Wohnung, das mit einem Miteigentumsanteil am Grundstück und Gebäude verbunden ist.
- Sonderkündigungsrecht Das Sonderkündigungsrecht nach § 489 Abs.
- Sondernutzungsrecht Ein Sondernutzungsrecht erlaubt einem Wohnungseigentümer, einen Teil des Gemeinschaftseigentums allein zu nutzen, etwa einen Garten oder Stellplatz.
- Sondertilgung Eine Sondertilgung ist eine Zahlung zusätzlich zur vereinbarten Rate, die die Restschuld sofort verringert.
- Sonderumlage Eine Sonderumlage ist eine einmalige Zahlung der Eigentümer, die zusätzlich zum Hausgeld beschlossen wird, wenn Geld für eine Maßnahme fehlt.
- Spekulationsfrist Die Spekulationsfrist ist die Zehnjahresfrist des § 23 EStG: Wer ein Grundstück innerhalb von zehn Jahren nach der Anschaffung verkauft, muss den Gewinn als privates Veräußerungsgeschäft versteuern.
- Staffelmiete Eine Staffelmiete ist ein Mietvertrag, in dem die künftigen Mieten schon als Euro-Beträge für feste Zeitpunkte vereinbart sind.
T
- Teilauszahlungszuschlag Ein Teilauszahlungszuschlag ist ein Entgelt, das manche Banken verlangen, wenn ein Darlehen in mehreren Teilbeträgen statt in einer Summe ausgezahlt wird.
- Teileigentum Teileigentum ist das Sondereigentum an Räumen, die nicht zu Wohnzwecken dienen, verbunden mit einem Miteigentumsanteil am Gemeinschaftseigentum.
- Teilungserklärung Die Teilungserklärung ist die Erklärung, mit der ein Grundstückseigentümer sein Grundstück in Miteigentumsanteile aufteilt und jeden Anteil mit Sondereigentum an einer bestimmten Einheit verbindet.
- Teilungsversteigerung Die Teilungsversteigerung ist eine Zwangsversteigerung, mit der eine Gemeinschaft an einem Grundstück aufgehoben wird, etwa unter Miterben oder getrennten Ehegatten.
- Tilgung Tilgung ist der Teil der Rate, der die Darlehensschuld verringert.
- Tilgungsplan Ein Tilgungsplan ist die tabellarische Aufstellung aller Raten eines Darlehens, getrennt nach Zins und Tilgung, mit der verbleibenden Restschuld.
- Tilgungssatzwechsel Ein Tilgungssatzwechsel ist eine vertraglich vereinbarte Möglichkeit, den anfänglichen Tilgungssatz während der Zinsbindung anzupassen, ohne das Darlehen zu kündigen.
- Tilgungszuschuss Ein Tilgungszuschuss ist ein Teilerlass eines Förderdarlehens, der dem Darlehenskonto gutgeschrieben wird und die Restschuld verringert.
- Treuhandauflage Eine Treuhandauflage ist die Bedingung, unter der die bisherige Bank ihre Löschungsunterlagen herausgibt.
U
- Umlagefähige Nebenkosten Umlagefähige Nebenkosten sind Betriebskosten, die der Vermieter nach Vereinbarung auf den Mieter verteilen darf.
- Umsatzsteueroption Die Umsatzsteueroption ist der Verzicht auf die Steuerbefreiung der Vermietung nach § 9 UStG.
- Umschuldung Eine Umschuldung ersetzt ein bestehendes Darlehen durch ein neues, meist bei einer anderen Bank.
V
- Variables Darlehen Ein variables Darlehen hat keinen für die Laufzeit festen Sollzins.
- Verbilligte Vermietung Verbilligte Vermietung liegt vor, wenn eine Wohnung unter der ortsüblichen Marktmiete überlassen wird, häufig an Angehörige.
- Vergleichswertverfahren Das Vergleichswertverfahren leitet den Wert einer Immobilie aus Kaufpreisen vergleichbarer Objekte ab.
- Verwalterzustimmung Die Verwalterzustimmung ist die Genehmigung zum Verkauf einer Eigentumswohnung, wenn die Teilungserklärung eine Veräußerungsbeschränkung enthält.
- Vollstreckungsunterwerfung Die Vollstreckungsunterwerfung ist die Erklärung in einer notariellen Urkunde, sich der sofortigen Zwangsvollstreckung zu unterwerfen.
- Volltilgerdarlehen Ein Volltilgerdarlehen ist ein Immobiliardarlehen, dessen Tilgung so bemessen ist, dass die Restschuld am Ende der Zinsbindung null beträgt.
- Vorfälligkeitsentschädigung Die Vorfälligkeitsentschädigung ist der Ausgleich, den die Bank verlangen kann, wenn ein Darlehen mit gebundenem Sollzins vor Ende der Bindung zurückgezahlt wird.
- Vorkaufsrecht Ein Vorkaufsrecht gibt einer Person oder Stelle das Recht, in einen bereits geschlossenen Kaufvertrag einzutreten.
- Vorweggenommene Erbfolge Vorweggenommene Erbfolge heißt, dass Eigentümer ihr Vermögen, meist eine Immobilie, schon zu Lebzeiten an die künftigen Erben übertragen.
W
- WEG-Verwalter Der WEG-Verwalter führt die laufenden Geschäfte einer Eigentümergemeinschaft und ist für die Bank der wichtigste Ansprechpartner für Objektunterlagen.
- Werbungskosten bei Vermietung Werbungskosten sind nach § 9 EStG Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen.
- Widerrufsrecht Das Widerrufsrecht erlaubt Verbrauchern, ihre Erklärung zum Darlehensvertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
- Wirtschaftsplan Der Wirtschaftsplan ist der Jahresplan der Eigentümergemeinschaft mit den erwarteten Einnahmen und Ausgaben.
- Wohn-Riester Wohn-Riester ist die Möglichkeit, gefördertes Kapital aus einem Riester-Vertrag für eine selbst genutzte Wohnung einzusetzen, etwa zum Kauf, Bau oder zur Tilgung eines Darlehens.
- Wohneigentum für Familien Wohneigentum für Familien ist ein KfW-Förderprogramm für Familien mit Kindern, die ein klimafreundliches Wohngebäude bauen oder neu kaufen und selbst bewohnen.
- Wohngebäudeversicherung Die Wohngebäudeversicherung deckt Schäden am Gebäude, etwa durch Feuer, Leitungswasser oder Sturm.
- Wohnrecht Das Wohnrecht ist ein Recht, ein Gebäude oder einen Gebäudeteil unter Ausschluss des Eigentümers zu bewohnen (§ 1093 BGB).
- Wohnungsbauprämie Die Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Zulage auf Bausparbeiträge, geregelt im Wohnungsbau-Prämiengesetz.
Z
- Zinscap (Cap-Darlehen) Ein Zinscap ist eine vertraglich vereinbarte Obergrenze für den Sollzins eines variablen Darlehens.
- Zwangsversteigerung Die Zwangsversteigerung ist die gerichtliche Verwertung eines Grundstücks nach dem ZVG, meist weil ein Gläubiger sein Geld nicht erhält.
- Zwischenfinanzierung Eine Zwischenfinanzierung ist ein kurzfristiger Kredit, der eine Lücke bis zu einem sicher erwarteten Geldeingang überbrückt.